Erinnern Sie sich noch an die Zeit, als es auf dem Tagesgeldkonto 4% Zinsen gab? Oder als Sie für eine 10jährige deutsche Staatsanleihe 10% Zinsen erhalten haben? Letzteres liegt schon viele Jahre zurück – in den letzten Jahren mussten wir uns hingegen auf ein Null-Zinsniveau einstellen:
Quelle: Deutsche Bundesbank, GDV
Solche Anlagen werden gerne als sicher Anlage bezeichnet. Wann man sich nun allerdings noch zwei weitere wichtige Parameter ansieht, ergibt sich ein etwas anderes Bild. Zum einen möchte der Staat an den Kapitalerträgen partizipieren und verlangt aktuell eine Abgeltungssteuer i.H.v. 25% des Ertrags. Von diesem Nachsteuerertrag muss dann noch die Inflation abgezogen werden und man kommt von einer nominalen zu einer realen Rendite. Aus der Grafik lässt sich für die Mehrheit der Zeiträume ein Gleichlauf von nominaler Rendite und Inflation feststellen. Wenn wir also das 10%-Beispiel bedienen, ergibt sich aus diesem Nominalwert unter Abzug von Steuern (2,5%-Punkte) und Inflation (7%-Punkte) eine Realrendite von 0,5%-Punkten. Historisch betrachtet liegen die realen Renditen von „sicheren“ Anlagen meistens zwischen 0-2% p.a., in den letzten Jahren ist dieser Wert sogar negativ.
Der Ausweg sind Sachwertanlagen! Dazu gehören primär unternehmerische Beteiligungen (Aktien) und Immobilien. Ein Aktieninvestment hat historisch und langfristige betrachtet 2-3%-Punkte p.a. Überrendite zum Anleihemarkt erwirtschaftet und somit eine echte reale Rendite erzielt!

Quelle: Finanzplaner24

