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Vorsorge

 

Wer im Alter nicht von einer gesetzlichen Grundsicherung leben möchte, sollte frühzeitig seinen Ruhestand planen. Den Weg zu einer finanziell unabhängigen Zukunft planen wir mit Ihnen gemeinsam.

Ein möglicher Pflegefall soll Sie nicht an einem unbeschwerten Ruhestand hindern und nicht die finanzielle Existenz Ihrer Familienmitglieder gefährden. Daher klären wir mit Ihnen Optionen zur Pflegefallvorsorge. Für Kunden, die Hinterbliebene absichern wollen, suchen wir auch einen adäquaten Todesfallschutz.

 

Ruhestandsplanung

"Die (gesetzliche) Rente ist sicher!" - Dieser Aussage
glaubt heute so kaum noch jemand.

Wir bieten unseren Kunden aber nicht irgendwelche Altersvorsorgeprodukte an, sondern setzen viel früher an. Zunächst besprechen wir mit unseren Mandanten, wie Sie sich ein Auskommen im Alter vorstellen und ermitteln auf dieser Basis den Vorsorgebedarf.

Altersaufbau

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Selbstverständlich werden dabei Ihre Ansprüche aus der gesetzlichen Rente oder einem Versorgungswerk ebenso wie bereits vorhandene private Vorsorgemaßnahmen berücksichtigt. Je länger die Zeit bis zum Altersrentenbeginn in der Zukunft liegt, umso stärker sind die getroffenen Annahmen natürlich mit Unsicherheit behaftet (z.B. Inflations- oder Steuerniveauerwartung), die Renditechancen können aber entsprechend größer sein, weil über lange Laufzeiten ein größeres Anlagerisiko eingegangen werden kann. Die Ruhestandsplanung ist kein einmaliger Vorgang, sondern wird im Abstand von einigen Jahren regelmäßig aktualisiert. Nur so können wir prüfen, ob sich unseren Kunden im Zielkorridor befinden oder ob Änderungen vorzunehmen sind. Es können sich u.a. die persönliche Situation (z.B. Familie und Beruf), die Rahmendaten (z.B. Inflations- und gesetzliches Rentenniveau) oder Produktrendite zur ursprünglichen Planung verändert haben.

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Quelle für Schaubild: www.finanzportal24.de

Die Planungsunsicherheit nimmt mit dem Zeitverlauf ab und die Ruhestandsplanung konkretisiert sich immer stärker. Wir verstehen die Ruhestandsplanung also als einen kontinuierlichen Betreuungsprozess unserer Kunden.

Unabhängig davon in welcher der o.g. Phasen wir uns befinden - bei der Produktauswahl werden die Kundenbedürfnisse und -wünsche wie das Chancen-Risikoprofil oder Flexibilität in der Beitragszahlungs- und Rentenphase berücksichtigt.

 

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Pflegefallvorsorge

Wunsch und Wirklichkeit
(Auszug der Studie „Kundenkompass Pflege“)

 

 

  • Knapp drei Viertel der Bevölkerung möchten von den Angehörigen gepflegt werden – und das in der eigenen Wohnung. Gut jeder Vierte der Befragten äußerte darüber hinaus die Bereitschaft, im Ernstfall zu seinen Kindern ziehen zu wollen.

  • Auch auf Seiten der potenziell pflegenden Angehörigen ist die Bereitschaft mit 70 Prozent sehr hoch, die nächsten Verwandten zur Pflege und Betreuung bei sich zu Hause aufzunehmen. Doch die Zahlen vom Statistischen Bundesamt zeichnen ein anderes Bild.

  • So wurden laut Pflegestatistik 2011, 47 Prozent der etwa 2,50 Millionen Pflegebedürftigen ausschließlich zu Hause und von Angehörigen gepflegt, knapp 23 Prozent zwar zu Hause, jedoch durch Pflegedienste. Die übrigen 30 Prozent wurden stationär in Heimen gepflegt.

  • Dabei befinden sich 55% aller Pflegebedürftigen in der Pflegestufe (P) I, 33 % in der P II und 12% in der P III.

Aufgrund der demografischen Entwicklung ist mit einer steigenden Zahl von Pflegebedürftigen und immer weniger Beitragszahlern in der Pflegepflichtversicherung zu rechnen. Somit wird die Leistungsinanspruchnahme steigen, der Leistungsumfang aber sinken müssen. Die daraus für jeden Einzelnen entstehende Lücke lässt sich durch eine private Pflegezusatzversicherung schließen.

Die Auswahl ist breit gefächert: Pflegetagegelder, Pflegekostentarife, Pflegerentenversicherungen oder Kombinationen aus Kranken- und Pflegeversicherungen sowie Renten- und Pflegeversicherungen sind am Markt zu finden.

Wichtig ist: Sich nicht zu lange mit einer Entscheidung Zeit lassen, da ein guter Gesundheitszustand ein wichtiges Kriterium für den Erhalt einer solchen Ergänzungsversicherung ist.

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Todesfallschutz

Todesfallschutz

Bei dem Todesfallschutz geht es darum, im Fall von einem plötzlichen und frühzeitigen Tod der versicherten Person die Angehörigen oder auch die Geschäftspartner des/der Versicherten finanziell abzusichern. Man sollte den Todesfallschutz nicht mit einer Kapitalanlage verwechseln, denn die vereinbarte Todesfallleistung wird nur erbracht, wenn die versicherte Person während der Vertragslaufzeit stirbt, die Beiträge werden dabei nicht angespart. Wenn es nicht zum Todesfall kommt, endet der Vertrag zum gewünschten Zeitpunkt.

Man muss beachten, dass Alter, gesundheitlicher Zustand und evtl. ausgeübter Beruf die Höhe der Beiträge beeinflussen können. Zudem ist bei vielen Versicherern eine Unterscheidung nach Raucher/ Nicht-Raucher möglich. Die Vertragslaufzeit, der Versicherungsverlauf und die vereinbarte Versicherungssumme sind natürlich maßgeblich für die Beitragshöhe.

Typischerweise werden als Empfehlung für die Höhe der Versicherungssumme solche Faustformeln angewendet wie "das Fünffache des Brutto-Jahreseinkommens". Unsere Erfahrung zeigt, dass dies in den meisten Fällen nicht zutreffend ist. Für unsere Kunden ermitteln wir im individuellen Fall und in Abhängigkeit von der Lebenssituation den passenden Versicherungsschutz.

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