• 1

Existenzrisiken

 

Wir unterscheiden zwischen existenzbedrohenden und erweiterten Risiken im Bereich der Versicherungen. Zu den existenzbedrohenden Risiken zählen die private Haftung, die zeitlich begrenzte Erkrankung sowie langfristige oder zeitlich unbefristete Erkrankung. Die Risiken raten wir dringend abzusichern, da im Schadensfall der finanzielle Ruin droht. Nachfolgend haben wir dazu wichtige Informationen zusammengestellt.
Der erweiterte Bedarf, wie z.B. Hausrat-, Rechtsschutz- oder Unfallversicherung, ist in Abhängigkeit der individuellen Risikoneigung und des Absicherungsbedürfnisses zu erörtern und gehört selbstverständlich auch zu unserer Beratungsleistung. Wer hier schon genau weiß, was er sucht, nutzt unseren Service „online Vergleich“.

Haftung

 

§823 BGB "Wer vorsätzlich oder fahrlässig das Leben, den Körper, die Gesundheit, die Freiheit, das Eigentum oder ein sonstiges Recht eines anderen widerrechtlich verletzt, ist dem anderen zum Ersatz des daraus entstehenden Schadens verpflichtet". Unter Haftpflicht versteht man die Verpflichtung, einen Schaden, den man einem anderen zugefügt hat, zu ersetzen. Beispielsweise schädigen oder verletzen Sie jemanden oder eine Sache, dann haften Sie per Gesetz mit Ihrem gesamten Vermögen in unbegrenzter Höhe für den entstandenen Schaden. Gerade bei Personenschäden kann die Schadenssumme schnell in beträchtliche Höhe steigen und Ihr erarbeitetes oder zukünftiges Vermögen ernsthaft gefährden. Eine Haftpflichtversicherung kann Sie vor diesen negativen finanziellen Auswirkungen bewahren. Neben der Privathaftpflichtversicherung ist die KfZ-Haftpflichtversicherung sicherlich die geläufigste in diesem Segment. Aber auch Tierhalter-, Haus- und Grundbesitzer- oder Gewässerschadenhaftpflichtversicherungen, etc. sind verfügbar. Fragen zum versicherten Personenkreis, zur Versicherungshöhe sowie zu Versicherungsausschlüssen klären wir gerne mit Ihnen. Wer sofort einen Vergleich erstellen möchte, nutzt unseren "online Vergleich".

nach oben

Krankheit

Grundsätzlich existieren in Deutschland zwei Krankenversicherungssysteme, die Gesetzliche Krankenkasse (GKV) und die Private Krankenversicherung (PKV). Für eine freie Wahl zwischen den Systemen müssen Angestellte eine sich jährlich ändernde Einkommensgrenze übersteigen, Selbständige und Beamte haben unabhängig vom Gehalt sofort die Möglichkeit des Wechsels in die PKV. Wer die Wahl hat, hat die Qual. Für welches System man sich entscheidet, sollte gut überlegt sein. Generell geht es dabei um eine Entscheidung für das Leben. Daher sollten kurzfristige Aspekte wie „aktuell günstigerer Beitrag“, „Beitragsrückerstattungen“ oder „Bonuszahlung“ keine Entscheidungsgrundlage sein. Aus unserer Sicht spielen Aspekte wie „individuelle Lebensplanung“, „verlässliche Leistungen“ oder „Gesundheitszustand“, etc. eine viel wichtigere Rolle. Ein Wechsel zwischen den Versicherungssystemen sollte aufgrund der Komplexität immer nur auf Basis einer fundierten Beratung erfolgen! Der Krankenkassenwechsel (GKV) ist hingegen aufgrund der weitgehenden Beitrags- und Leistungsgleichheit der Anbieter einfacher möglich. Wir bieten Ihnen einen entsprechenden Wechselservice an.

Ergänzungstarife zur GKV

Jeder gesetzlich Krankenversicherte hat die Möglichkeit den Leistungsumfang der GKV durch private Ergänzungstarife nach dem individuellen Bedarf zu optimieren.

Typische Ergänzungstarife sind:

  • Auslandsreisekrankenversicherung
  • Krankentagegeldversicherung
  • Ambulante Zusatzversicherung (z.B. für Sehhilfen / Heilpraktikerleistungen)
  • Zahnzusatzversicherung (z.B. für Zahnersatz / Kieferorthopädie)
  • Stationäre Zusatzversicherung (z.B. freie Krankenhaus- und Arztwahl / 1-Bett Zimmer)

Des Weiteren bieten Anwartschafts- und Optionstarife die Möglichkeit, sich schon heute für eine private Krankenversicherung seiner Wahl seinen Gesundheitszustand „einfrieren“ zu lassen. Diese Tarife erfordern bei Vertragsabschluss eine vollständige Gesundheitsprüfung, die zum Zeitpunkt der Wechselmöglichkeit in die PKV nicht mehr fällig wird. Somit hat eine Änderung des Gesundheitszustandes keine negativen Auswirkungen mehr auf den zukünftigen Versicherungsschutz (z.B. Beitragszuschlag, Leistungsausschluss, Ablehnung).

nach oben

Berufsunfähigkeit

Berufsunfähigkeit ist ein oft unterschätztes Risiko - jeder fünfte
Arbeitnehmer in Deutschland ist betroffen!

Wenn Sie auf Ihr Arbeitseinkommen angewiesen sind, dieses aber aufgrund gesundheitlicher Beeinträchtigungen nicht mehr „verdienen“ können, ist eine private Berufsunfähigkeitsversicherung notwendig, die eine Rente als Ersatz für das Einkommen zahlt. Die gesetzliche Leistung, die Erwerbsminderungsrente, ist weder vom Leistungsumfang noch von der Leistungshöhe mit einer privaten Berufsunfähigkeitsversicherung vergleichbar und stellt somit keine Alternative dar!

Zum Vergrößern Grafik anklicken

Ein Beispiel, was die Auswahl einer Berufsunfähigkeitsversicherung so schwer macht: „Vollständige Berufsunfähigkeit liegt vor, wenn die versicherte Person infolge Krankheit, Körperverletzung oder Kräfteverfalls, die ärztlich nachzuweisen sind, voraussichtlich sechs Monate ununterbrochen außer Stande ist, ihren zuletzt ausgeübten Beruf oder eine andere Tätigkeit auszuüben, die auf Grund ihrer Ausbildung und Erfahrung ausgeübt werden kann und ihrer bisherigen Lebensstellung entspricht“. Dies ist eine von diversen Definitionen des Begriffs „Berufsunfähigkeit“. Welche Leistungen Ihre Berufsunfähigkeitsversicherung umfassen sollte, klären wir in einer individuellen Beratung.

nach oben