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Tobias Riefe

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Glossar Finanzen und Versicherungen

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Begriff Definition
Allmählichkeitsschäden

Schäden, die nicht plötzlich, sondern allmählich über einen längeren Zeitraum entstehen, z.B. durch schleichende Feuchtigkeit (kleines Leck in einem Rohr). Solche Schäden sind oft von der Versicherung ausgenommen.

Alternative Investmentfonds

Alternative Investmentfonds (AIF) sind Investmentfonds, die nicht unter die EU-Richtlinie für Organismen für gemeinsame Anlagen in Wertpapieren (OGAW) fallen. Sie umfassen unter anderem Immobilien-, Private-Equity- und Hedgefonds. AIF bieten Anlegern alternative Anlagestrategien mit höheren Renditechancen, gehen jedoch oft mit komplexeren Strukturen und erhöhten Risiken einher.

Altersvorsorge

Alle Maßnahmen, die dazu dienen, den Lebensstandard im Ruhestand zu sichern. Dies kann über gesetzliche Rentenversicherung, betriebliche Altersvorsorge oder private Anlagen geschehen.

Anlagebedingungen

Die Anlagebedingungen definieren die vertraglichen Vorgaben eines Investmentfonds und regeln dessen Struktur, Verwaltung sowie Investitionsstrategie. Sie bestimmen, in welche Vermögenswerte investiert wird, welche Risiken bestehen und welche Kosten anfallen. Zudem enthalten sie Bestimmungen zur Rücknahme von Fondsanteilen, zu Ausschüttungsmodalitäten und zur Veröffentlichung von Jahres- sowie Halbjahresberichten. Auch die Höhe von Ausgabe- und Rücknahmeaufschlägen wird festgelegt. Um sicherzustellen, dass eine Investition zur individuellen Anlagestrategie passt, sollten Anleger die Anlagebedingungen vorab gründlich prüfen.

Anlageberater

Ein Fachmann, der Privatpersonen oder Unternehmen bei der Auswahl und Verwaltung von Investitionen berät.

Anlagehorizont

Der Zeitraum, den ein Anleger bereit ist, sein Kapital in einer Anlageform zu belassen, um potenzielle Renditen zu maximieren.

Anleihe

Eine Anleihe ist ein festverzinsliches Wertpapier, mit dem sich Unternehmen, Staaten oder Institutionen Kapital am Markt beschaffen. Anleger verleihen ihr Geld für eine bestimmte Laufzeit und erhalten dafür regelmäßige Zinsen sowie die Rückzahlung des Nennwerts am Laufzeitende. Anleihen gelten als vergleichsweise sichere Geldanlage, unterliegen jedoch Zins- und Bonitätsrisiken.

Annuität

Eine regelmäßige, gleichbleibende Zahlung, die sowohl Zinsen als auch Tilgung eines Darlehens umfasst. Annuitätendarlehen sind üblich bei Baufinanzierungen. Im Zeitverlauf wächst der Tilgungsanteil, da der Zinsanteil abnimmt.

Anpassung der Versicherungssumme

Die Versicherungssumme kann sich im Laufe der Zeit ändern, insbesondere in der Hausrat- oder Wohngebäudeversicherung, wo eine automatische Anpassung möglich ist. Dadurch bleibt der Schutz an steigende Werte angepasst. Der Versicherungsnehmer kann dieser Änderung jedoch schriftlich widersprechen. Eine regelmäßige Überprüfung hilft, eine Unter- oder Überversicherung zu vermeiden.

Ansparphase

Die Ansparphase bezeichnet den Zeitraum zwischen dem Vertragsabschluss und dem Beginn der Rentenzahlung. Während dieser Zeit werden regelmäßig Beiträge eingezahlt, um Kapital für den Ruhestand aufzubauen. Sie endet am letzten Tag vor dem ersten Rentenmonat. Die spätere Rentenhöhe wird durch Einzahlungen, Verzinsung und mögliche staatliche Förderungen beeinflusst. Eine durchdachte Planung sorgt für finanzielle Sicherheit im Alter.

 
Anzeigepflicht

Die Pflicht des Versicherungsnehmers, den Versicherer vor Vertragsabschluss über alle wesentlichen Risiken und Fakten zu informieren​.

Arbeitnehmer-Sparzulage

Eine staatliche Zulage, die Arbeitnehmern gewährt wird, die bestimmte vermögenswirksame Leistungen in Bausparverträge oder Investmentfonds einzahlen.

Arbeitnehmerhaftung

Die Haftung eines Arbeitnehmers für Schäden, die er während seiner Arbeitszeit verursacht ist meistens ausgeschlossen. Solche Fälle sind durch eine betriebliche Haftpflichtversicherung des Arbeitgebers abgedeckt.

Aufschubdauer

Die Aufschubdauer bezeichnet den Zeitraum vom Vertragsbeginn bis zum letzten Tag vor dem ersten Rentenzahlungsmonat. Während dieser Phase werden Beiträge eingezahlt, um Kapital für die spätere Rente anzusparen. Eine längere Aufschubzeit ermöglicht eine längere Verzinsung des Kapitals, was zu höheren Rentenleistungen führen kann. Sie endet mit dem Beginn der Rentenphase. Die Aufschubdauer kann flexibel gestaltet werden und beeinflusst die Höhe der späteren Rentenzahlungen sowie steuerliche Vorteile während der Ansparzeit.

 
Ausgabepreis

Der Ausgabepreis ist der Betrag, den ein Anleger beim Kauf von Fondsanteilen oder Anleihen bezahlt. Er setzt sich in der Regel aus dem aktuellen Wert des Fondsanteils (dem sogenannten Nettoinventarwert) und einem zusätzlichen Kaufaufschlag zusammen. Dieser Aufschlag dient zur Deckung von Vertriebs- und Beratungskosten und kann je nach Anbieter unterschiedlich hoch sein. Der Ausgabepreis beeinflusst die Einstiegskosten und sollte beim Vergleich verschiedener Fonds stets berücksichtigt werden.

Auslandsreisekrankenversicherung

Eine Versicherung, die medizinische Behandlungen und Rücktransporte bei Erkrankungen oder Unfällen während einer Auslandsreise abdeckt.

Ausschüttende Fonds

Bei ausschüttenden Fonds werden die im Fonds erzielten Erträge regelmäßig an die Anleger ausgezahlt. Dazu zählen laufende Erträge wie Zinsen und Dividenden sowie unter Umständen auch anteilige Sondererträge, etwa Erlöse aus dem Verkauf von Wertpapieren. Die Ausschüttung erfolgt meist einmal pro Jahr und bietet Anlegern eine laufende Ertragsquelle.

Auszahlungsbetrag

Der Auszahlungsbetrag ist die Summe, die einem
Anleger, Versicherten oder Kreditnehmer tatsächlich ausgezahlt wird. Je nach Kontext kann es sich um die Auszahlung aus einer Lebensversicherung, einem Investment oder einem Darlehen handeln. Abzüge wie Steuern, Gebühren oder Tilgungen können den
Auszahlungsbetrag verringern.

Barauszahlung

Die Auszahlung von Versicherungsleistungen oder eines Kredits in bar oder als Überweisung auf ein Konto, ohne die Verwendung für bestimmte Zwecke festzulegen.

Basisrente (Rürup-Rente)

Die Basis-Rente, auch Rürup-Rente genannt, ist eine staatlich geförderte Form der privaten Altersvorsorge. Beiträge können bis zu einem Höchstbetrag steuerlich abgesetzt werden. Im Gegenzug erfolgt die Auszahlung im Ruhestand als lebenslange Rente und wird dann besteuert. Die Basis-Rente richtet sich besonders an Selbstständige und Gutverdiener.

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