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| Begriff | Definition |
|---|---|
| Rabattschutz | Rabattschutz (Kfz): Tarifbaustein, der nach dem ersten selbstverschuldeten Schaden eine Rückstufung der Schadenfreiheitsklasse verhindert. Der Schutz erfordert einen Mehrbeitrag und gilt meist nur beim aktuellen Versicherer; bei einem Wechsel zählt die tatsächliche SF-Klasse. In der Regel ist nur ein Schaden pro Versicherungsjahr geschützt, weitere Schäden führen zur Rückstufung bzw. höheren Beiträgen. Nicht identisch mit dem Rabattretter, der häufig an die erreichte SF-Klasse gekoppelt ist. |
| Rabattübertragung | Die Rabattübertragung in der Kfz-Versicherung ist die Übernahme schadenfreier Jahre. Zulässig im Regelfall zwischen Ehe-/Lebenspartnern, Verwandten ersten Grades, häuslich Zusammenlebenden oder durch den Arbeitgeber. Berücksichtigt wird nur der Zeitraum, den die empfangende Person – gemessen an tatsächlicher Nutzungsdauer, Alter und Besitz des Führerscheins -aus eigener Fahrpraxis hätte aufbauen können. Notwendig: Führerscheinkopie sowie Formular zur Rabattübertragung mit dem Antrag. Oft ist eine lückenlose Vorversicherung nachzuweisen; berücksichtigt werden ausschließlich belegte Zeiträume. Der Vorgang ist meist endgültig; Details, Grenzen und Anerkennung sind tarifabhängig. |
| Ratenzahlung | Die Zahlung einer Prämie oder eines Kredits in mehreren Teilbeträgen, z.B. monatlich oder vierteljährlich, anstelle einer Einmalzahlung. |
| Ratenzuschlag | Ein Aufpreis auf den Versicherungsbeitrag, der bei unterjähriger Zahlungsweise (monatlich, viertel- oder halbjährlich) erhoben wird, nennt sich Ratenzuschlag. Er kompensiert Verwaltungs- und Finanzierungskosten des Versicherers und wird als Prozentsatz auf die Jahresprämie oder als feste Gebühr berechnet. Je kürzer das Zahlungsintervall, desto höher meist der Zuschlag. Wer jährlich zahlt, vermeidet den Ratenzuschlag; ggf. gewähren Versicherer zusätzlich Skonto oder Preisvorteile. |
| Rechnungszins | Rechnungszins: Technischer Zinssatz in Lebens- und Rentenversicherungen. Er dient dazu, heutige Beiträge und garantierte Leistungen zu berechnen, indem zukünftige Zahlungen „abgezinst“ werden. Der Staat legt einen Höchstwert fest. Ist der Rechnungszins niedrig, steigen meist die Beiträge oder die Garantien fallen kleiner aus – das Zinsrisiko sinkt. Bei fondsgebundenen Verträgen gilt er nur für den garantierten Teil. Er beeinflusst zudem Rückstellungen, Rückkaufswert und garantierte Renten. Aufsichtsbehörden prüfen die Vorgaben regelmäßig und passen sie bei Bedarf an. |
| Referenzkonto | Ein Referenzkonto ist ein Girokonto, das bei Geldanlagen – etwa in einem Depot – als zentrale Verrechnungsstelle dient. Ein- und Auszahlungen erfolgen ausschließlich über dieses Konto. Es erhöht die Sicherheit, da nur dieses Konto für Transaktionen zugelassen ist. Meist muss das Referenzkonto auf den Namen des Anlegers laufen. |
| Regionalklasse | Unter Regionalklasse bei der Kfz-Versicherung versteht man die Einstufung des Zulassungsbezirks in der Kfz-Versicherung. Basis sind GDV-Schadenstatistiken zu Häufigkeit und Höhe der Schäden je versichertem Fahrzeug. Es gibt eigene Regionalklassen für Kfz-Haftpflicht, Teilkasko und Vollkasko; sie werden meist jährlich aktualisiert. Die Klasse beeinflusst den Beitrag, ersetzt jedoch nicht fahrzeug- oder personenbezogene Merkmale. Ein Umzug kann die Prämie ändern. Versicherer können die GDV-Werte in ihren Tarifen unterschiedlich gewichten. |
| Regress | Der Anspruch eines Versicherers gegenüber dem Verursacher eines Schadens, wenn dieser für den Schaden verantwortlich gemacht werden kann. Der Versicherer kann gezahlte Leistungen zurückfordern. |
| Reisegepäckversicherung | Eine Versicherung, die Schäden oder den Verlust von Gepäck auf Reisen abdeckt. Sie tritt bei Diebstahl, Verlust oder Beschädigung ein. |
| Rendite | Rendite: Ertrag im Verhältnis zum eingesetzten Kapital, meist pro Jahr und in Prozent. Sie setzt sich aus Zinsen, Dividenden und Kursveränderungen zusammen. Entscheidend ist die Nettorendite nach Kosten und – je nach Sicht – nach Steuern. Die Realrendite berücksichtigt zusätzlich Inflation. Es gibt zeitgewichtete Rendite (reiner Anlageerfolg) und geldgewichtete Rendite (inklusive Zu- und Abflüsse). Risiko, Laufzeit und Schwankungen beeinflussen die Höhe. |
| Restschuldversicherung | Eine Versicherung, die die noch ausstehenden Kreditraten übernimmt, falls der Kreditnehmer arbeitslos oder arbeitsunfähig wird oder verstirbt. |
| Restwert | Der verbleibende Wert eines beschädigten oder teilweise zerstörten Gutes, der noch nach einem Schadensfall genutzt oder verkauft werden kann. |
| Risiko-Lebensversicherung | Eine Lebensversicherung, die nur im Todesfall des Versicherungsnehmers während der Vertragslaufzeit eine Leistung erbringt. Sie dient hauptsächlich der Absicherung der Familie. |
| Risikoausschluss | Bestimmte Ereignisse oder Umstände, die explizit vom Versicherungsschutz ausgeschlossen sind. Dies kann z.B. grobe Fahrlässigkeit oder Schäden durch kriegerische Handlungen sein. |
| Risikoerhöhung | Eine Situation, in der sich das versicherte Risiko nach Vertragsabschluss erhöht, z.B. bei einem Umzug in eine andere Region. Dies muss dem Versicherer gemeldet werden. |
| Risikoversicherung | Eine Versicherung, die eine Leistung nur bei Eintritt eines bestimmten Risikos, z.B. Tod oder Unfall, erbringt und keine Sparkomponente enthält. |
| Robo-Advice | Robo-Advice bezeichnet digitale, automatisierte Finanzberatung. Anleger beantworten online Fragen zu Zielen, Risikobereitschaft und Anlagehorizont. Auf Basis dieser Angaben erstellt ein Algorithmus ein passendes Portfolio – meist bestehend aus ETFs. Robo-Advisor übernehmen auch die laufende Überwachung und Anpassung. Die Beratung ist kostengünstig, aber weniger individuell als bei menschlichen Beratern. |
| Rohstoffe | Rohstoffe sind physische Güter wie Öl, Gas, Metalle oder Agrarprodukte. Sie werden an Börsen gehandelt und reagieren stark auf Konjunktur, Geopolitik und Wetter. Im Portfolio können Rohstoffe zur Diversifikation beitragen und Inflationsschutz bieten, schwanken aber. Zugang für Privatanleger erfolgt meist indirekt über gestreute Fonds/ETCs; Termingeschäfte sind komplex und risikoreich. Sie liefern keine laufenden Erträge; die Rendite stammt aus Preisbewegungen. |
| Rohstofffonds | Ein Rohstofffonds ist ein Investmentfonds, der in Rohstoffe wie Gold, Öl, Industriemetalle oder Agrarprodukte investiert – direkt oder über entsprechende Finanzinstrumente. Ziel ist es, an der Preisentwicklung der Rohstoffe zu partizipieren. Rohstofffonds gelten als spekulativer und schwankungsanfälliger, können aber zur Diversifikation im Portfolio beitragen. |
| Rückdeckungsversicherung | Eine Versicherung, die von Unternehmen abgeschlossen wird, um Pensionsverpflichtungen gegenüber ihren Mitarbeitern abzusichern. |
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