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| Begriff | Definition |
|---|---|
| Paartarif | Tarifvariante – vor allem in der Privathaftpflicht – die Versicherungsnehmer und Ehe- bzw. Lebenspartner in einer Police absichert, meist mit gemeinsamer Deckungssumme und nur einem Beitrag; oft günstiger als zwei Einzelverträge. Kommen Kinder hinzu, ist der Schritt zum Familientarif die passende Wahl, damit der Nachwuchs mitversichert ist. Wichtig: Bedingungen prüfen (mitversicherte Risiken, Deckungssummen, ggf. weltweiter Schutz). Teils auch bei Hausrat oder Unfall. |
| Partiarisches Darlehen | Ein Darlehen, bei dem der Darlehensgeber neben einem festen Zins auch am Erfolg des Unternehmens beteiligt wird, z.B. durch eine Gewinnbeteiligung. |
| Passivversicherung | Eine Versicherung, die Risiken abdeckt, für die man selbst haften muss, wenn man anderen Schaden zufügt (z.B. Haftpflichtversicherung). |
| Pensionsfonds | Ein rechtlich selbstständiger Fonds, der Kapital sammelt, um Pensionsansprüche zu finanzieren. Er investiert das Geld der Arbeitnehmer, um langfristig Renten zu sichern. |
| Pensionskasse | Ein Versorgungsträger in Deutschland, der eine betriebliche Altersvorsorge für Arbeitnehmer anbietet. Sie kann sowohl durch Arbeitnehmer- als auch Arbeitgeberbeiträge finanziert werden. |
| Pensionszusage | Pensionszusage (Direktzusage): Arbeitgeber sagt Mitarbeitenden konkrete Betriebsrenten zu. Die Verpflichtung liegt in seiner Bilanz; finanziert wird sie meist über Rückstellungen, ggf. unterstützt durch Rückdeckungsversicherungen oder CTA. |
| Performance | Die Performance beschreibt die Wertentwicklung einer Geldanlage über einen Zeitraum, meist in Prozent. Häufig genutzt bei Kapitalanlagen und fondsgebundenen Versicherungen. Eingerechnet werden Kursveränderungen sowie Erträge (Zinsen, Dividenden) und teils Kosten; oft werden vergangene Verläufe und Ausschüttungen addiert. Die Performance kann absolut oder relativ zur Benchmark sowie nominal oder inflationsbereinigt ausgewiesen werden. Sie hilft Anlegern, Fonds und Strategien besser zu vergleichen und zu bewerten. |
| Performance Fee | Die Performance Fee ist eine erfolgsabhängige Vergütung, die ein Fondsanbieter erhält, wenn der Fonds eine bestimmte Wertentwicklung überschreitet. Sie soll Anreize für gute Leistungen schaffen, kann aber die Gesamtkosten erhöhen. Für Anleger ist wichtig, die Berechnungsgrundlage und mögliche Hürden (z. B. High-Water-Mark) genau zu kennen. |
| Pfandbrief | Ein Pfandbrief ist eine besonders sichere Anleihe, die von Banken ausgegeben wird und durch einen festen Deckungsstock – etwa Immobilienkredite oder Staatsanleihen – abgesichert ist. Aufgrund dieser hohen Sicherheit bieten Pfandbriefe meist eine geringere, aber stabile Verzinsung. Sie eignen sich vor allem für sicherheitsorientierte Anleger. |
| Pferdehalter-Haftpflichtversicherung | Die Pferdehalter-Haftpflichtversicherung schützt vor Ansprüchen Dritter, wenn Ihr Pferd Personen-, Sach- oder Vermögensschäden verursacht – etwa beim Ausschlagen, Ausbrechen oder im Straßenverkehr. Mitversichert sind die Pferdehalter:in samt Haushaltsangehörigen; meist auch Personen aus dem Umfeld – Bekannte, Angehörige oder Nachbarn –, die das Tier zeitweise betreuen. Häufig eingeschlossen: Fremdreiter- und Tierhüterhaftung sowie Mietsachschäden an Stall/Box. Üblich sind hohe Deckungssummen; prüfen Sie passende Summe, Selbstbehalt und Ausschlüsse. |
| Pflege-Bahr | Eine staatlich geförderte private Pflegezusatzversicherung, die eine Ergänzung zur gesetzlichen Pflegeversicherung darstellt und finanzielle Hilfe im Pflegefall bietet. Die Tarife werden ohne Gesundheitsprüfung angeboten. Der Name stammt vom „Erfinder“ der Produktart, dem damaligen Minister Bahr. |
| Pflegeversicherung | Eine Pflichtversicherung, die die Kosten für die Pflege im Alter oder bei Krankheit abdeckt. Sie ist Teil des deutschen Sozialversicherungssystems. |
| Police | Police (Versicherungsschein): Der Vertragsschein deiner Versicherung. Er bestätigt den Abschluss und bündelt Kernangaben: Versicherungsnehmer, versicherte Risiken, Leistungen, Ausschlüsse, Laufzeit, Beitrag, Selbstbehalt sowie besondere Vereinbarungen. Nach Erhalt prüfen und sofortige Meldung von Abweichungen ist relevant. Wichtig: In der Police stehen nur garantierte Werte; mögliche – tarifabhängige – Überschussanteile werden separat mitgeteilt. In der Lebensversicherung muss die Police zur Anspruchsprüfung vorliegen, etwa bei Leistungsfall, Vertragsänderung oder Kündigung. Bitte das Original daher sicher aufbewahren; Änderungen erfolgen per Nachtrag. |
| Policenmodell | Die Struktur und Bedingungen einer Versicherungspolice, die festlegt, welche Risiken abgedeckt sind und welche Leistungen im Schadensfall erbracht werden. |
| Prämienrückgewähr | Die Rückzahlung eines Teils der Prämien bei Vertragsende, wenn keine oder nur geringe Schäden während der Laufzeit gemeldet wurden. |
| Prime Standard | Der Prime Standard ist ein Börsensegment der Frankfurter Wertpapierbörse mit besonders hohen Transparenzanforderungen. Unternehmen müssen hier z. B. regelmäßig Quartalsberichte veröffentlichen und Ad-hoc-Mitteilungen auf Deutsch und Englisch bereitstellen. Der Prime Standard ist Voraussetzung für die Aufnahme in wichtige Aktienindizes wie den DAX. |
| Prolongation | Die Verlängerung eines Kreditvertrags oder Versicherungsvertrags zu den gleichen oder neuen Konditionen. Häufig geschieht dies bei Hypothekendarlehen. |
| Publikumsfonds | Ein Publikumsfonds ist ein Investmentfonds, der sich an breite Anlegergruppen richtet – also an Privatanleger und nicht nur an professionelle Investoren. Er unterliegt strengen gesetzlichen Vorgaben, ist meist breit gestreut und soll auch mit kleinen Beträgen zugänglich sein. Anleger können Anteile flexibel kaufen oder verkaufen. |
| Pufferzone | Ein Zeitraum oder eine finanzielle Reserve, die ein Unternehmen oder eine Privatperson einplant, um unvorhergesehene Kosten oder Schwankungen im Einkommen abzufedern |
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