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| Begriff | Definition |
|---|---|
| Immobilienfonds | Ein Fonds, der in Immobilienprojekte investiert. Er kann sowohl in bestehende Immobilien als auch in Neubauten investieren und bietet Anlegern die Möglichkeit, am Immobilienmarkt zu partizipieren. |
| Index | Ein Index misst die Wertentwicklung eines bestimmten Marktsegments, etwa von Aktien, Anleihen oder Rohstoffen. Er setzt sich aus mehreren Einzeltiteln zusammen und dient als Vergleichsmaßstab für Anleger. Bekannte Beispiele sind der DAX oder der MSCI World. Indizes bilden die Basis für viele Anlageprodukte wie ETFs. |
| Indexfonds (ETF) | Ein passiv verwalteter Fonds, der einen bestimmten Börsenindex (z.B. den DAX) nachbildet. Anleger profitieren von der Wertentwicklung des Index, ohne aktiv Aktien auswählen zu müssen. |
| Indexgebundene Lebensversicherung | Eine Lebensversicherung, deren Wertentwicklung an einen Börsenindex gekoppelt ist. Diese Form der Versicherung bietet Wachstumschancen, aber auch höhere Risiken als ein reines Garantieprodukt. |
| Indexierte Lebensversicherung, auch Indexrente | Eine Lebensversicherung, bei der die Höhe der Versicherungssumme an die Entwicklung eines Börsenindex gekoppelt ist. |
| Indexmiete | Eine Miete, die regelmäßig an einen Index, z.B. den Verbraucherpreisindex, angepasst wird, um die Mietkosten an die Inflation anzupassen. |
| Indexzertifikat | Ein Indexzertifikat ist ein Anlageprodukt, das die Wertentwicklung eines bestimmten Börsenindex – wie etwa dem DAX oder MSCI World – eins zu eins nachbildet. Anleger partizipieren direkt an Gewinnen und Verlusten des Index, ohne die einzelnen Aktien kaufen zu müssen. Es eignet sich zur einfachen und kostengünstigen Marktabbildung. |
| Individuelle Gesundheitsleistungen (IGeL) | Leistungen, die von gesetzlichen Krankenkassen nicht abgedeckt werden und die der Patient selbst zahlen muss, z.B. bestimmte Vorsorgeuntersuchungen. |
| Industrieversicherung | Eine spezielle Versicherung für Unternehmen, die maßgeschneiderte Lösungen für die Absicherung von Betriebsrisiken, Maschinen, Transporten und mehr bietet. |
| Inflation | Inflation beschreibt den anhaltenden Anstieg von Preisen für Güter und Dienstleistungen innerhalb eines bestimmten Zeitraums. Dadurch kann man sich mit dem gleichen Geldbetrag weniger leisten als zuvor. Mögliche Auslöser sind höhere Produktionskosten, gestiegene Nachfrage oder geldpolitische Eingriffe. Eine moderate Inflation wird in wachsenden Volkswirtschaften als normal angesehen. |
| Inflationsanpassung | Eine Klausel in Versicherungsverträgen, die sicherstellt, dass die Versicherungssumme regelmäßig an die Inflation angepasst wird, um den Wert des Versicherungsschutzes zu erhalten. |
| Inflationsschutz | Ein Mechanismus, der die Kaufkraft von Versicherungs- oder Rentenleistungen erhält, indem diese an die Inflation angepasst werden. |
| Inhaltsversicherung | Eine gewerbliche Versicherung, die den gesamten Geschäftsinhalt eines Unternehmens absichert, z.B. Waren, Büroeinrichtungen und Maschinen. Sie deckt Schäden durch Einbruch, Feuer, Leitungswasser oder Sturm ab. |
| Insassenunfallversicherung | Die Insassenunfallversicherung zahlt bei Unfällen im eigenen Fahrzeug – unabhängig davon, wer den Unfall verursacht hat. Versichert sind Fahrer und Mitfahrer. Sie leistet z. B. bei Invalidität oder im Todesfall. In vielen Fällen ist sie jedoch verzichtbar, da Kfz-Haftpflicht, gesetzliche Unfallversicherung oder private Absicherungen bereits greifen. |
| Institutionelle Anleger | Institutionelle Anleger sind professionelle Marktteilnehmer, die große Summen Kapital verwalten und investieren – zum Beispiel Versicherungen, Pensionskassen, Banken oder Investmentgesellschaften. Sie handeln meist im Auftrag Dritter und verfolgen langfristige Strategien. Aufgrund ihres Anlagevolumens haben sie oft bessere Konditionen und direkten Zugang zu bestimmten Finanzprodukten. |
| Invaliditätsgrad | Der Grad der dauerhaften körperlichen oder geistigen Beeinträchtigung nach einem Unfall, der festlegt, welche Leistungen aus einer Unfallversicherung gezahlt werden. |
| Invaliditätsleistung mit Progression | Invaliditätsleistung mit Progression bezeichnet in der privaten Unfallversicherung eine Staffel, bei der die Auszahlung überproportional mit dem Invaliditätsgrad steigt. Ausgangspunkt sind Grundsumme und Gliedertaxe. Ab definierten Schwellen (z. B. 25/50/70 %) greift eine Progression, etwa 225 %, 350 % oder 500 %, sodass bei schweren Dauerschäden ein deutlich höheres Kapital gezahlt wird. Leichtere Beeinträchtigungen erhalten den linearen Anteil; die genaue Berechnung richtet sich nach Tarifbedingungen. |
| Invaliditätsleistung ohne Progression | In der privaten Unfallversicherung bezeichnet dies die Auszahlung, die sich ausschließlich linear aus Invaliditätsgrad, vereinbarter Grundsumme und Gliedertaxe ergibt – ohne überproportionale Steigerung bei hohen Schäden. Beispiel: 30 % Invalidität bedeuten 30 % der Grundsumme. Vorteil: transparente, berechenbare Leistung. Nachteil: Bei schweren Dauerschäden fällt das Kapital geringer aus als bei Tarifen mit Progression. Die konkreten Regelungen stehen in den Versicherungsbedingungen. |
| Investitionsquote | Der Anteil des Vermögens, der in Sachanlagen oder Finanzprodukte investiert ist, um Renditen zu erwirtschaften. |
| Investment-Grade-Unternehmensanleihen | Investment-Grade-Unternehmensanleihen sind Schuldverschreibungen finanzstarker Firmen mit guter Bonität (Rating BBB-/Baa3 oder besser). Sie zahlen regelmäßige Zinsen und gelten als risikoärmer als Hochzinsanleihen, unterliegen aber Zins- und Kreditrisiken. Im Portfolio liefern sie planbare Erträge und Diversifikation, reagieren auf Zinsänderungen und Unternehmensnachrichten. Zugang für Privatanleger meist über breit gestreute Fonds/ETFs; Laufzeit und Kosten beachten. Währungsrisiken können hinzukommen. Steueraspekte prüfen. Bonität regelmäßig beobachten. |
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