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Tobias Riefe

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Glossar Finanzen und Versicherungen

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Begriff Definition
D&O-Versicherung

Die Directors and Officers-Versicherung schützt Führungskräfte eines Unternehmens vor Schadensersatzansprüchen, die sich aus Fehlentscheidungen oder Pflichtverletzungen im Rahmen ihrer Tätigkeit ergeben.

Dachfonds

Ein Dachfonds ist ein Investmentfonds, der sein Kapital nicht direkt in Aktien oder Anleihen anlegt, sondern in andere Fonds investiert. Dadurch entsteht eine breite Risikostreuung über unterschiedliche Anlageklassen, Regionen und Strategien. Anleger profitieren von einer gezielten Risikoverteilung, sollten aber die zusätzlichen Kosten durch die mehrschichtige Kostenstruktur beachten.

Darlehensabsicherung

Die Darlehensabsicherung dient dazu, Kreditnehmer und ihre Angehörigen im Falle von Tod, Krankheit oder Berufsunfähigkeit finanziell abzusichern. Besonders sinnvoll ist ein Versicherungsschutz, der sich an die sinkende Restschuld anpasst – ein sogenannter annuitätisch fallender Verlauf. Bei zwei Darlehensnehmern kann eine Über-Kreuz-Absicherung dafür sorgen, dass der jeweils andere im Ernstfall geschützt ist. In der Praxis erfolgt die Absicherung meist über Risikolebens- oder Berufsunfähigkeitsversicherungen. Dadurch ist gewährleistet, dass die laufenden Raten weiter bedient oder das Darlehen vollständig getilgt werden kann – ein wichtiger Schutz für die Familie und zur Vermeidung eines finanziell bedingten Verkaufs der Immobilie.

Dauerabkürzung

Die Dauerabkürzung beschreibt in der Rentenversicherung die Möglichkeit, den Zeitraum der Rentenzahlung zu verkürzen. Sie kommt bei bestimmten privaten Rentenversicherungen zum Einsatz, wenn eine garantierte Mindestlaufzeit vereinbart wurde. Verstirbt die versicherte Person vor Ablauf dieser Frist, wird die Rente nur bis zum Ende der Mindestdauer gezahlt.

Dauerrabatt

Ein Rabatt, den Versicherer gewähren, wenn der Versicherungsnehmer einen langfristigen Vertrag abschließt oder über einen längeren Zeitraum hinweg eine Versicherung abgeschlossen hat.

Deckungskapital

Das Deckungskapital ist das angesparte Vermögen in einer Lebens- oder Rentenversicherung. Es ergibt sich aus den Beiträgen abzüglich Kosten, zuzüglich Zinsen und Überschüssen. Die Berechnung erfolgt nach versicherungsmathematischen Regeln auf Basis der Kalkulationsgrundlagen. Bei fondsgebundenen Verträgen entspricht es dem aktuellen Wert der Fondsanteile und sichert die vertraglich garantierten Leistungen ab.

Deckungslücke

Der Unterschied zwischen den versicherten und tatsächlichen Kosten eines Schadens, was zu einem unzureichenden Versicherungsschutz führen kann.

Deckungsnote

Ein vorläufiges Dokument, das den Versicherungsschutz bestätigt, bis die eigentliche Versicherungspolice ausgestellt wird.

Deckungsrückstellungen

Als Deckungskapital bezeichnet man das angesparte Vermögen innerhalb einer Lebens- oder Rentenversicherung. Es basiert auf den eingezahlten Beiträgen, vermindert um Kosten und erhöht um Zinsen sowie Überschüsse. Die Ermittlung erfolgt nach versicherungsmathematischen Grundsätzen. Bei fondsgebundenen Policen entspricht es dem aktuellen Wert der Fondsanteile und dient zur Absicherung der vertraglich zugesagten Leistungen.

Deckungssumme

Der maximale Betrag, den eine Versicherung im Schadensfall auszahlt. Bei Haftpflichtversicherungen ist dies z.B. der Betrag, bis zu dem der Versicherer für Schäden aufkommt​.

Deliktunfähige Kinder

Kinder unter 7 Jahren (bei Verkehrsunfällen unter 10 Jahren) gelten als deliktunfähig und haften grundsätzlich nicht für verursachte Schäden. Eine Haftung der Eltern besteht nur, wenn sie ihre Aufsichtspflicht verletzt haben. Viele Privathaftpflichtversicherer leisten dennoch freiwillig Schadenersatz, wenn deliktunfähige Kinder mitversichert sind – sofern der Versicherungsnehmer dies wünscht und kein anderer (z. B. ein Sozialversicherungsträger) zahlungspflichtig ist. Rückgriffsansprüche gegen Dritte, etwa aufsichtspflichtige Personen, behält sich der Versicherer vor – es sei denn, diese sind selbst über den Vertrag versichert.

Delisting

Delisting bezeichnet das offizielle Entfernen einer Aktie von der Börse. Nach dem Delisting ist der Handel über regulierte Börsenplätze nicht mehr möglich. Gründe können Übernahmen, Strategiewechsel oder regulatorische Anforderungen sein. Für Anleger bedeutet das oft eingeschränkte Handelbarkeit und potenzielle Risiken bei der Wertermittlung ihrer Anteile.

Depot

Ein Depot ist ein Konto zur Aufbewahrung und Verwaltung von Wertpapieren wie Aktien, Fonds oder Anleihen. Es ermöglicht den Kauf, Verkauf und die Übersicht über alle gehaltenen Anlagen. Depots werden von Banken oder Online-Brokern geführt und sind Voraussetzung für den Handel an der Börse.

Dienstunfähigkeitsversicherung

Ein spezielle Baustein im Rahmen der Berufsunfähigkeitsversicherung für Beamte, die im Falle der Dienstunfähigkeit eine Absicherung gegen Einkommensausfall bietet​. Diese Klausel führt zu keiner selbstständigen Prüfung der Berufsunfähigkeit durch den Versicherer, er schließt sich dem Votum des Dienstherren an.

Digitale Rentenübersicht

Die Digitale Rentenübersicht ist ein zentrales Online-Portal, das eine gebündelte Übersicht über gesetzliche, betriebliche und private Altersvorsorgeansprüche bietet. Ziel ist es, mehr Transparenz und Planbarkeit für den Ruhestand zu schaffen. Der vollständige Betrieb startete Anfang 2025. Weitere Informationen und den Zugang finden Sie unter: www.rentenuebersicht.de

Direktversicherer

Ein Direktversicherer vertreibt Versicherungsprodukte ohne eigenen Außendienst – meist online, telefonisch oder schriftlich. Zu den bekanntesten zählen die Hannoversche, HUK24 oder EUROPA. Viele Direktversicherer haben ihr Geschäftsmodell jedoch weiterentwickelt und bieten heute ergänzende Services an, weshalb die Grenzen zum traditionellen Versicherungsmodell inzwischen fließend sind.

Direktversicherung

Die Direktversicherung ist eine beliebte Form der betrieblichen Altersvorsorge. Der Arbeitgeber schließt für den Arbeitnehmer eine Lebens- oder Rentenversicherung ab – häufig im Rahmen einer Gehaltsumwandlung. Dabei wird ein Teil des Bruttogehalts direkt als Beitrag verwendet. Die Beiträge gelten als Betriebsausgabe, gehören aber nicht zum Betriebsvermögen. Der Arbeitnehmer erhält ein unwiderrufliches Bezugsrecht auf die späteren Leistungen. Es gibt verpflichtende und freiwillige Zuschüsse des Arbeitgebers.

Disagio

Ein Abschlag bei der Auszahlung eines Darlehens. Der Kreditnehmer erhält weniger Geld als der Nennwert des Kredits, zahlt aber den vollen Betrag zurück.

Dividende

Ein Teil des Gewinns eines Unternehmens, der an die Aktionäre ausgeschüttet wird. Die Höhe der Dividende hängt vom Gewinn und der Dividendenpolitik des Unternehmens ab.

Doppelkarte (neu: Versicherungsbestätigung)

Die frühere „Doppelkarte“ wurde 2008 durch die elektronische Versicherungsbestätigung (eVB) ersetzt. Der Versicherer erstellt einen digitalen Datensatz mit den Halterangaben und hinterlegt ihn zentral. Zulassungsstellen haben darauf online Zugriff. Für die Anmeldung eines Fahrzeugs benötigen Sie nur noch den eVB-Code Ihrer Versicherung – ein Papierformular ist nicht mehr erforderlich. Die eVB dient als Nachweis einer bestehenden Kfz-Haftpflichtversicherung.

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