Kernproblematik: Die Umfrage zeigt auf, dass KMUs grundlegende Sicherheitsmaßnahmen häufig vernachlässigen. Ein alarmierendes Beispiel hierfür ist die Nutzung einfacher Passwörter wie „1234“. Ebenso problematisch ist die Vernachlässigung von Software-Updates, was die Unternehmen anfällig für Cyberangriffe macht. Diese Selbstüberschätzung der eigenen IT-Sicherheit führt dazu, dass das Risiko erfolgreicher Cyberangriffe stark unterschätzt wird.IT-Sicherheit als Chefsache: Jörg Asmussen, Hauptgeschäftsführer des GDV, betont die Notwendigkeit, IT-Sicherheit als Chefsache zu behandeln. Angesichts der Tatsache, dass fast jedes fünfte Unternehmen bereits Opfer eines Cyberangriffs wurde, ist es entscheidend, dass Geschäftsführungen das Thema ernst nehmen und entsprechende Maßnahmen ergreifen.
Die Rolle von Cyberversicherungen: Cyberversicherungen spielen eine wesentliche Rolle bei der Absicherung gegen Restrisiken. Sie bieten Schutz im Falle eines Cyberangriffs, setzen jedoch ein grundlegendes Maß an IT-Sicherheit voraus. Unternehmen, die in ihre IT-Sicherheit investieren, können sich so gegen die finanziellen Folgen eines Cyberangriffs absichern.
Fazit: Die GDV-Umfrage 2023 ist ein Weckruf für den Mittelstand, die eigenen IT-Sicherheitsmaßnahmen kritisch zu überprüfen und zu verbessern. Es ist unerlässlich, dass KMUs die Bedeutung der IT-Sicherheit erkennen und sowohl in technische als auch organisatorische Sicherheitsmaßnahmen investieren. Cyberversicherungen können dabei eine wichtige Rolle spielen, um das Restrisiko zu minimieren.
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